
Methodik

Unser Bodenmechanik-Labor arbeitet nach DIN 18125 (Bestimmung der Dichte des Bodens) und Eurocode 7 (EN 1997-2). Die Probenentnahme erfolgt gestört und ungestört mittels Rammkernsondierung oder Entnahmegeräten. Im Labor werden folgende Parameter ermittelt: Korngrößenverteilung (Siebung, Schlämmanalyse), Wassergehalt, Glühverlust, Kalkgehalt, Konsistenzgrenzen nach Atterberg, Scherfestigkeit (Rahmenschergerät, Triaxialversuch) und Proctordichte. Typische Prüftiefen liegen zwischen 5 m und 30 m. Die Ergebnisse fließen direkt in die SPT-Sondierung und andere Feldversuche ein.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Korngrößenverteilung (Sieblinie) | 0,063 mm bis 63 mm (Feinstes bis Grobkies) |
| Wassergehalt (DIN 18121) | 5 % bis 40 % (je nach Bodenart) |
| Konsistenzgrenzen (Atterberg) | Fließgrenze 25–80 %, Ausrollgrenze 15–40 % |
| Scherfestigkeit (Triaxial CU) | effektiver Reibungswinkel φ' = 25°–40°, Kohäsion c' = 0–20 kN/m² |
| Proctordichte (DIN 18127) | 1,6 g/cm³ bis 2,2 g/cm³ |
Lokale Aspekte — Deutschland
In Deutschland variieren die Böden regional stark: In Berlin und Norddeutschland dominieren Geschiebemergel und Sande der Weichsel-Kaltzeit, während in München und südlich der Donau tertiäre Sande und Kiese mit hoher Tragfähigkeit anstehen. In Köln und dem Rheinland sind oft mächtige Lockersedimente mit Grundwasser zu erwarten. Unser Bodenmechanik-Labor passt die Versuchsprogramme an die lokalen Gegebenheiten an – von der Probennahme bis zur Bewertung nach DIN 4022. So liefern wir für Bauvorhaben in Hamburg ebenso zuverlässige Kennwerte wie für Projekte in Stuttgart oder Frankfurt.
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Anwendbare Normen
- DIN 18125: Baugrund – Untersuchung von Bodenproben – Bestimmung der Dichte
- EN 1997-2: Eurocode 7 – Entwurf, Berechnung und Bemessung in der Geotechnik – Teil 2: Erkundung und Prüfung
- DIN 4022: Baugrund und Grundwasser – Benennen und Beschreiben von Boden und Fels
Häufig gestellte Fragen
Welche bodenmechanischen Versuche führen Sie im Labor durch?
Wir führen Korngrößenanalysen, Wassergehaltsbestimmungen, Atterberg-Grenzen, Glühverlust, Kalkgehalt, Scherfestigkeitsversuche (Rahmenschergerät, Triaxial) und Proctordichteversuche durch. Die Auswahl erfolgt projektspezifisch nach DIN 18125 und Eurocode 7.
Nach welchen Normen arbeiten Sie im Bodenmechanik-Labor?
Unser Labor arbeitet nach DIN 18125, DIN 18121, DIN 18127, DIN 4022 sowie Eurocode 7 (EN 1997-2). Alle Prüfungen sind akkreditiert und entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.
Wie lange dauert ein bodenmechanisches Gutachten?
Die Dauer hängt vom Umfang der Proben ab. In der Regel erhalten Sie die Ergebnisse innerhalb von 5–10 Werktagen nach Probeneingang. Bei Eilprojekten ist eine Bearbeitung in 3 Werktagen möglich.
Wie viel kostet ein Bodenmechanik-Labor in Deutschland?
Die Kosten für ein bodenmechanisches Labor liegen je nach Aufwand zwischen €2.850 und €4.750. Der Preis hängt ab von der Anzahl der Proben, der erforderlichen Versuchsart (z.B. Triaxial oder Rahmenscherung) und der Zugänglichkeit der Baustelle. Für ein verbindliches Angebot kontaktieren Sie uns bitte mit Ihren Projektdaten.