
Methodik

Unsere Methodik folgt den strengen Vorgaben des Eurocode 7 und der DIN 18125. Wir führen zunächst eine umfassende Aktenrecherche durch, gefolgt von Felduntersuchungen wie der SPT-Sondierung, bei der die Schlagzahl zur Bestimmung der Lagerungsdichte gemessen wird. Die Proben werden in unserem Bodenmechanik-Labor auf Korngrößenverteilung, Wassergehalt und Scherfestigkeit analysiert. Die Ergebnisse fließen in ein detailliertes Schichtenmodell ein, das die Tragfähigkeit und Setzungsverhalten des Baugrunds beschreibt.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Schlagzahl (SPT) | 10–50 Schläge/30 cm |
| Wassergehalt | 5–35 % |
| Kohäsion (Ton) | 5–50 kPa |
| Reibungswinkel (Sand) | 28–40° |
Lokale Aspekte — Deutschland
Die geotechnischen Bedingungen in Deutschland sind vielgestaltig: Im Norden überwiegen Lockergesteine wie Sand und Ton, während im Süden Festgesteine wie Kalkstein und Mergel vorherrschen. Die DIN 4022 klassifiziert die Böden nach ihrer Zusammensetzung. Unser Know-how umfasst die Bewertung von Baugrundrisiken wie Sulfatgestein im Südwesten oder organische Weichschichten in Flussniederungen. Für eine detaillierte Analyse Ihrer Region empfehlen wir die Seite für Hamburg als Beispiel für norddeutsche Verhältnisse.
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Anwendbare Normen
- DIN 18125
- Eurocode 7 (EN 1997-1)
- DIN 4022
- DIN 1054
Häufig gestellte Fragen
Was kostet ein Baugrundgutachten in Deutschland?
Die Kosten variieren je nach Umfang und Region, liegen aber typischerweise zwischen 1.500 und 5.000 Euro. Wir erstellen ein individuelles Angebot nach einer ersten Besprechung.
Wie lange dauert die Erstellung eines Baugrundgutachtens?
Die Bearbeitungszeit beträgt in der Regel 2 bis 4 Wochen, abhängig von der Komplexität des Projekts und der Probenanzahl.
Welche Normen sind für Baugrundgutachten maßgeblich?
Grundlegend ist der Eurocode 7 (EN 1997-1) in Verbindung mit nationalen Anwendungsdokumenten wie der DIN 1054 und DIN 4022.