
Methodik

Unsere Methodik für das Baugrundgutachten in Hamm folgt einem standardisierten Ablauf. Zunächst erfolgt eine Vorerkundung mittels spt-sondierung, um die Schichtfolge und Lagerungsdichte zu ermitteln. Ergänzend werden Bodenproben entnommen und in unserem bodenmechanischen Labor nach DIN 18125 auf ihre physikalischen Eigenschaften geprüft. Die Ergebnisse fließen in ein geotechnisches Berechnungsmodell ein, das auf Eurocode 7 basiert. Für Hanglagen oder Böschungen in Hamm führen wir zudem Standsicherheitsanalysen durch. Unser Ziel ist ein belastbares Gutachten, das alle relevanten Parameter wie Setzungen, Grundwasserverhältnisse und Tragfähigkeit umfasst.
Technische Referenzparameter
| Parameter | Referenzwert |
|---|---|
| Vorherrschender Bodentyp | Ton, Schluff, Sand (Wechsellagerung) |
| Maximale Bodenbeschleunigung (PGA) | 0,6 m/s² (DIN EN 1998-1) |
| Typischer Grundwasserstand | 1,5–3,0 m unter GOK |
| Festgesteinsbasis (Mergel/ Kalkstein) | 10–20 m Tiefe |
| Typischer N60-Bereich (SPT) | 5–25 Schläge/30 cm |
Lokale Aspekte — Hamm
Hamm liegt im südlichen Münsterland mit einer geologischen Vielfalt: Im Norden und Osten dominieren tonig-schluffige Böden der Emscher- und Münsterländer Kreideschichten, während im Süden und Westen terrassäre Sande und Kiese der Lippe vorherrschen. (1) Böden: Weiche Tone und Schluffe neigen zu Setzungen; Sande sind gut tragfähig. (2) Grundwasser: Flurabstände von 1,5–3 m erfordern oft Wasserhaltung. (3) Seismizität: Erdbebenzone 0 nach DIN 4149, aber geringe Erdbebenlasten sind zu berücksichtigen. (4) Stadtteile: In Bockum-Hövel und Heessen sind Auffüllungen und Altlasten möglich; in Hamm-Mitte sind historische Keller oft unzureichend dokumentiert. (5) Typische Herausforderungen: Setzungsempfindliche Böden bei Neubauten und Altlasten auf ehemaligen Industrieflächen. Für eine detaillierte Analyse verweisen wir auf unser bodenmechanik-labor.
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Dienstleistungen in Hamm
Anwendbare Normen
- DIN 18125
- Eurocode 7 (EN 1997-1)
- DIN 4022
- DIN 4149 (Erdbebenzone 0)
Häufig gestellte Fragen
Welche Bodentypen sind in Hamm typisch?
In Hamm wechseln Ton, Schluff und Sand. Die Tone stammen aus der Kreidezeit, die Sande aus Terrassenablagerungen der Lippe. Eine genaue Erkundung per SPT und Labor ist unerlässlich.
Ist in Hamm eine Baugrunduntersuchung Pflicht?
Ja, nach DIN 4020 und den Landesbauordnungen ist ein Baugrundgutachten bei Neubauten und wesentlichen Änderungen vorgeschrieben. Die Bauaufsicht in Hamm verlangt dies zur Standsicherheitsbewertung.
Wie tief muss in Hamm sondiert werden?
Die Sondierungstiefe richtet sich nach der geplanten Gründung. Üblich sind 8–15 m für Wohngebäude, bei Tiefgründungen bis 30 m. Der Grundwasserstand und die tragfähige Schicht sind maßgeblich.